Die Verkehrssituation: Fakten, Trends und Hintergründe

36% weniger Unfälle durch mehr Aufmerksamkeit im Verkehr
Rücksichtsvolle Fahrweise und aktives Engagement der Verkehrsteilnehmer senkt die Unfallrate um mehr als ein Drittel, so eine Studie der Universität Chicago. Wenn sich Autofahrer bewusst sind, dass andere ihr Fahrverhalten beobachten, fahren sie deutlich vorsichtiger. Die breit angelegte Studie umfasst mehr als 1.500 Fahrzeuge und erstreckt sich über einen Zeitraum von 3 Jahren.
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Beispiel USA: Telematik-Nutzer mit 40% weniger  Unfällen
Die Telematik-Technik, mit deren Hilfe Autofahrer ihr Fahrverhalten über eine Blackbox aufzeichnen können, hat in anderen Ländern wie den USA, Großbritannien und Italien zu drastischen Rückgängen der Unfallzahlen geführt: Im Vergleich zu Fahrern, die ohne Telematik unterwegs sind, weisen sie im Durchschnitt eine rund 40% niedrigere Unfallrate auf.
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Ein Drittel aller Unfälle geht auf aggressive Fahrweisen zurück
Laut Polizei und Verkehrsexperten ist das Verhalten der deutschen Autofahrer immer rücksichtsloser und brutaler. Auch Statistiken aus Großstädten wie Hamburg oder München geben hierzu Anhaltspunkte: In Hamburg erreichte die Zahl der Delikte wie zum Beispiel Drängeln, Rechtsüberholen und Nötigung in 2011 einen neuen Höchststand.
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Umfrage: 43% der Befragten empfinden Fahrverhalten als aggressiv

Zahl der Verkehrsunfälle steigt um 9% in den letzten 10 Jahren
Laut Statistischem Bundesamt sind die polizeilich erfassen Unfälle vom Jahr 2003 von 2.2 Millionen auf 2.4 Millionen in 2012 gestiegen, was einer Steigerung  von 9% entspricht. In 2012 waren davon 2.1 Millionen Unfälle mit Sachschaden und 300.000 mit Personenschaden. Dank besserer Sicherheitstechnik ist im gleichen Zeitraum die Zahl der getöteten Insassen um rund 40% auf 3.600 gesunken.
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22% weniger Unfälle bei Fahrern, die bewertet werden können
Vor allem im englischsprachigen Raum, z.B. in Australien, England und den USA gibt es seit einigen Jahren die Initiative „How is my Driving?“ (Wie gut fahre ich?). Über einen Aufkleber auf dem KFZ lassen sich Auto-und Lastwagenfahrer bewerten. Erfahrungswerte zeigen, dass Fahrer mit dem Aufkleber „How is my Driving?“ 22% weniger Unfälle aufweisen.
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Laut Umfrage nerven andere Autofahrer und Politiker Deutsche am meisten
Eine repräsentative Umfrage der GFK Marktforschung hat herausgefunden, dass sich die Deutschen am liebsten über Politiker aufregen (34%). Direkt dahinter nannte ein Viertel aller Befragten, nämlich fast 25% andere Autofahrer und Ihre Fahrweise als das größte Ärgernis.
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60% der Deutschen fahren regelmäßig bis 20 km/h zu schnell
Eine Forsa-Umfrage zeigt die häufigsten Verkehrssünden der Deutschen auf: Rasen und Drängeln lagen dabei an der Spitze, dicht gefolgt von Links-Fahren. Dabei gaben 60 Prozent der Befragten zu, dass sie außerhalb geschlossener Ortschaften regelmäßig bis zu 20 km/h zu schnell unterwegs sind.
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