Grundsätze des Straßenverkehrs

Die Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) regelt den Verkehr auf den Straßen in der Bundesrepublik Deutschland. So wie im Grundgesetz der erste Artikel über die Würde des Menschen quasi der Wichtigste von allen ist, da alle Folgenden auf seiner Prämisse aufbauen, so stellt der die Grundregeln festlegende § 1 der StVO die Grundlage allen geregelten Verkehrs auf deutschen Straßen dar. Von ständiger Vorsicht und gegenseitiger Rücksicht ist dort die Rede, denn ohne diese Verhaltensweisen, für die auch fahrerbewertung.de plädiert und auf deren Werten die Philosophie dieser Website gründet, ist eine Verkehrsordnung überhaupt nicht denkbar.

Der Autofahrer hat stets umsichtig zu sein, will er sich und die anderen Verkehrsteilnehmer – insbesondere diejenigen, die ohne Kraftfahrzeug unterwegs sind, wie etwa Fußgänger, Fahrrad- und Mofafahrer – nicht gefährden. Eine fahrlässige, hektische oder auch übertrieben zögerliche Fahrweise oder ein rücksichtsloses Benehmen im Straßenverkehr sind nicht nur unverantwortlich, sie können je nach Grad auch eine Strafe nach sich ziehen.

Gegenseitige Rücksichtnahme verbessert hingegen nicht nur das Verkehrsklima, sie senkt außerdem das Risiko eines Unfalls. Es empfiehlt sich ein höflicher und respektvoller Umgang miteinander. So lassen sich viele potentielle Konflikte auf den Straßen bereits von vornherein vermeiden.
Es gilt im Straßenverkehr, die eigenen sozialen und zwischenmenschlichen Fähigkeiten genauso anzuwenden wie auch in allen anderen Lebenssituationen, anstatt sich winzige, temporäre Vorteile während der Fahrt zu verschaffen, indem man z.B. einem anderen Verkehrsteilnehmer die Vorfahrt nimmt. Denn der Verkehr ist ein komplexes Gefüge, das viele Risiken birgt und bei dem man sich jeglichen Raum letztlich stets mit den Anderen teilt.

Aufbauend auf diesem Grundprinzip ist die StVO in zwei Teile unterteilt. Teil Eins behandelt die Allgemeinen Verkehrsregeln (§§ 1 – 35) zum Verhalten im Straßenverkehr. Der zweite Teil der Verkehrsordnung, der auf den nächsten Seiten genauer beleuchtet werden soll, erklärt die Verkehrszeichen sowie andere Verkehrseinrichtungen (§§ 36 – 43)und beinhaltet abschließend die Durchführungs- und Bußgeldvorschriften (§§ 40 – 53).


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