Motorsport und der echte Straßenverkehr

Es kann sehr interessant sein, sich Rennen aus dem Bereich des Motorsports anzusehen. Hier kann der Lust an schnellen Autos und packenden Manövern gefrönt werden. Aus der Beobachtung eines solchen Rennens sollte jedoch nie eine Ableitung des eigenen Fahrstils erfolgen. Was die Rennfahrer unter kontrollierten Bedingungen auf der Rennstrecke tun, ist keinesfalls mit dem üblichen Straßenverkehr zu vergleichen. Viel mehr bringen die Piloten ihre Boliden immer wieder an die Grenze des Machbaren und darüber hinaus. Nicht umsonst kommt es immer wieder zu Schäden an den Fahrzeugen und Unfällen auf der Strecke. Wie Motorsport und rücksichtsvolles Fahren im Straßenverkehr trotzdem vereinbar sind, soll dieser Artikel erläutern..

Motorsport
© Pixabay / mibro

Die Energie beim Zusehen freisetzen

Wichtig ist es, das eigene Auto möglichst ruhig und bedacht zu steuern. Überschüssige Energie kann zum Beispiel durch den Kauf von Tickets für die aktuelle Formel 1-Saison freigesetzt werden. Der Besuch bei einem Rennen der Königsklasse des Motorsports macht es möglich, dort mitzufiebern und die Geräusche der Rennwagen in sich aufzusaugen. Anstatt die Energie selbst auf den Asphalt brennen zu wollen, kann sie jetzt durch das Anfeuern von professionellen Piloten hinausgerufen werden. Sich ein erfolgreiches Überholmanöver von außen anzusehen, ist schon vor dem Fernseher mitreißend. Direkt an der Strecke dabei zu sein, ist jedoch ein völlig anderes Gefühl. Die Gerüche, Sounds und Gefühle können aufgesogen werden, sodass eine innere Befriedigung resultiert. Andere Rennen können dann zu Hause verfolgt werden und immer wieder ist es möglich, eine Verknüpfung zu den Erlebnissen herzustellen, die live beim Rennen gemacht wurden. Im Straßenverkehr rücksichtsvoll handeln

Ein großer Vorteil der verschiedenen Motorsport-Serien sollte dabei darin liegen, dass hier den Profis beim Rasen zugesehen werden kann. Im Optimalfall gelingt es durch das Beobachten dieser Rennen, das eigene Bedürfnis nach Geschwindigkeit zu stillen. Denn auf abgesperrten Strecken ist das Eingehen von waghalsigen Manövern möglich, im üblichen Straßenverkehr gilt jedoch die Straßenverkehrsordnung. Dies hat verschiedene Gründe. Schließlich nutzen nahezu alle Fahrer von Autos diese, um einzukaufen, zur Arbeit zu fahren oder jemanden zu besuchen. Es geht hier nicht darum, sich mit den Geschwindigkeiten von anderen zu messen. Es ist deshalb nicht angebracht, andere Menschen durch unnötige Manöver zu bedrängen, sodass sie Gefahr laufen, einen Unfall zu verursachen. Der hier einsehbare Bußgeldkatalog macht noch einmal deutlich, welche Aspekte im normalen Straßenverkehr nicht erwünscht sind. Jeder Mensch nutzt das Auto als Transportmittel. Nachweislich handelt es sich dabei um eines der gefährlichsten Verkehrsmittel überhaupt. Trotzdem handelt es sich für einen großen Teil der Bevölkerung Normalität, wenn es darum geht, immer wieder in das Auto zu steigen und sich auf den Weg zu einem Ziel zu machen. Dabei hat jeder Mensch immer die Kontrolle über das eigene Fahrzeug. Alle anderen Beteiligten können jedoch nicht beeinflusst werden. Dieser Gefahr ist jeder Autofahrer immer ausgesetzt.

Wenn Autofahrer durch waghalsige Manöver Fehler produzieren und ihr Auto nicht mehr voll unter Kontrolle haben, bringen sie andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr. Damit dies nicht passiert, sollte immer der Grundsatz verfolgt werden, dass Motorsport ein schönes Hobby ist, dieses allerdings allein in abgesperrten Bereichen umgesetzt werden sollte. Im normalen Straßenverkehr bringen Menschen sich selbst und andere sonst nur unnötig in Gefahr.


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