Autoverkauf gut geplant: Die wichtigsten Schritte davor
Wer das eigene Auto an den Mann (oder die Frau) bringen möchte, hat sich einen guten Preis zum Ziel gesetzt. Der hängt aber nicht nur vom Alter des Fahrzeugs und von der Art ab, sondern auch von der Pflege. Beim Essen heißt es so schön, dass das Auge mitisst, beim Auto spielt der erste Eindruck ebenfalls eine wichtige Rolle. Wir haben daher ein paar wichtige Tipps zusammengefasst, die beim Autoverkauf wichtig sind.
Gut gepflegte Papiere erleichtern den Verkauf
Mit den Unterlagen wird das Zeugnis fürs Auto erstellt. Sie belegen, wie gut das Fahrzeug behandelt wurde. Wichtige Dokumente sind Fahrzeugbrief, Fahrzeugschein, TÜV-Berichte und Rechnungen für Reparaturen. Es kommt allerdings auch darauf an, wo und wie das Auto verkauft wird. Bei professionellen Anbietern wie Autoankauf Fix besteht die Chance, das Fahrzeug sogar ganz ohne TÜV zu verkaufen. Das kann ein riesiger Vorteil sein, wenn der Wagen altersschwach ist oder einfach keine Zeit mehr für eine Hauptuntersuchung vorhanden ist.
Wenn es weitere Dokumente gibt, wie z.B. über die Erneuerung von Bremsen und Reifen oder kürzlich durchgeführte Ölwechsel, gehören die mit zu den Verhandlungen über den Verkauf. Eine ordentliche Dokumentation zeigt dem Käufer, dass dieses Fahrzeug in guten Händen war.
Kleine Schwächen ausbessern und große Schwächen auflisten
Vor dem Verkauf macht es Sinn, kleine Reparaturen vorzunehmen. Ein kaputter Blinker oder ein Kratzer im Lack sind zwar für die Funktionalität nicht von Bedeutung, sie wirken aber abschreckend. Solche Fehler lassen sich mit wenig Aufwand beheben. Auch schmuddelige Sitzbezüge oder ein defektes Radio können das Gespräch beim Verkauf negativ beeinflussen. Gerade bei PKW die nicht dienstlich sondern privat genutzt werden, ist ein bisschen Wohlbefinden für die meisten Käufer wichtig.
Wenn es größere Schwächen oder bekannte Mängel gibt, dürfen sie nicht verschwiegen werden. Käufer wissen Ehrlichkeit zu schätzen, und nicht selten wird auch ein Auto mit Problemen gekauft. Die Anzahl der Gebrauchtwagenkäufe steigt deutlich an und wer Geld sparen möchte, kauft manchmal auch ein Fehlerchen mit. Und dann sind da auch noch Profi-Ankäufer, die Makel in Kauf nehmen und trotzdem zuschlagen.
Auto noch einmal gründlich reinigen
Ein sauberes und gepflegtes Auto ist eine Sache der Höflichkeit. Da reicht es nicht, einmal durch die Waschstraße zu fahren und die Außenseite zu pflegen. Sauber heißt, dass die Teppiche des Autos gesaugt werden und dass auch die Armaturen und die Fenster in neuem Glanz erstrahlen.
Riecht es unangenehm, kann ein Polster- oder Spezialreiniger Sinn machen. Frischer Duft hinterlässt einen guten Eindruck. Viele Werkstätten oder Autowaschanlagen bieten dir Profi-Reinigung an, wenn du selbst keine Lust oder Zeit dazu hast.
Falls möglich nochmal über den TÜV fahren
Verkaufst du an einen professionellen Ankäufer, kannst du dir den Schritt sparen. Wenn du allerdings privat nach einem Käufer suchst, ist ein frisch bestandener TÜV eine gute Verhandlungsbasis für den Preis. Bei älteren Autos, deren TÜV in Kürze abläuft, kann eine neue Plakette eine echte Erleichterung sein. Die zusätzlichen TÜV-Kosten lassen sich meist durch den höheren Verkaufspreis wieder reinholen.
War eine HU vor dem Verkauf nicht möglich, sollte das offen angesprochen werden. Ganz ohne TÜV werden Privatkäufer aber eher nicht zuschlagen, denn sie befürchten natürlich hohe Reparaturkosten. Hier kann es dann sinnvoll sein, einen Ankäufer zu wählen, der diese Kosten einschätzen kann.